der hier auch nochmal kurz auf den Punkt bringt, was in Mali los ist.
Hinweisen möchte ich auch noch kurz auf folgende website:
http://sicherheitskonferenz.de/
Eine Zusammenarbeit im Web gegen die NATO-"Sicherheitskonferenz"
Ps.Bitte meine Freunde, mir mein "kurz angebunden sein" nachzusehen, aber es macht nunmal keinen Spaß, hier ständig gegen irgendwelche idiotischen Trojaner anzuschreiben
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Donnerstag, 31. Januar 2013
Sonntag, 20. Januar 2013
Ungehörte Simmen aus Mali
Was geht in Journalisten vor, die solche Texte schreiben, bzw. mit diesen Worten einleiten:
Als erstes schert mal also gleich im ersten Satz alle MalierInnen über einen Kamm, wobei man selbst den kritischen Beobachter gibt u. es dabei tunlichst vermeidet, kritischen Stimmen u. politischen Aktivisten im Land selbst das Wort zu geben.
Siehe dazu bspw. nochmal diese beiden älteren Artikel auf afrique-europe:
Und hier noch ein Lied
http://afrique-europe-interact.net/
ach ja übrigens:
Auch möchte ich hier gerne nochmal an die Rolle Frankreichs in Burkina Faso u. an den Mord an Thomas Sankara erinnern
"Die MalierInnen sind sich ziemlich einig: Sie haben lieber die alte Kolonialmacht im Land als die neuen Islamisten. Das ist derzeit François Hollandes Glück. Der französische Staatspräsident geniesst den Applaus der sogenannten Staatengemeinschaft wie auch der eigenen Landsleute, seit er sich als entscheidungsfreudiger Oberbefehlshaber präsentiert, als Europas unerschrockener Terrorbekämpfer und Westafrikas idealistischer Befreier.(...)"
Als erstes schert mal also gleich im ersten Satz alle MalierInnen über einen Kamm, wobei man selbst den kritischen Beobachter gibt u. es dabei tunlichst vermeidet, kritischen Stimmen u. politischen Aktivisten im Land selbst das Wort zu geben.
Siehe dazu bspw. nochmal diese beiden älteren Artikel auf afrique-europe:
„Wir sind da, wir stehen auf, wir gehen los.“ Soziale Bewegungen in Mali kämpfen um nicht weniger als die Macht
ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 578 / 21.12.2012
Frauen in Mali, sagt NEIN zum Stellvertreterkrieg!Stellungnahme anlässlich des UN-Beschlusses zu Mali (Ende November 2012)
Und hier noch ein Lied
01. Januar 2013 | Solidaritätssong von Tiken Jah Fakoly für Mali
Der ivorische Reggae-Star Tiken Jah Fakoly hat zu Jahresbeginn ein Videoclip veröffentlicht zur Unterstützung Malis in “der Zerreißprobe” gegen die Dschihadisten in Verbindung mit Al-Qaïda, die seinen nördlichen Teil seit neun Monaten besetzen. Die Single mit dem Titel “An ka wili” (Mobilisierung und Galvanisierung auf Bambara, einer der am weitesten verbreiteten Sprachen in Mali), wurde am Montag in Bamako veröffentlicht und am Dienstag kostenlos im Land verteilt.via
http://afrique-europe-interact.net/
ach ja übrigens:
[l] Der Ober-Terrorist in Mali war übrigens BND-IM. So würde ich diese Meldung jedenfalls interpretieren.
Auch möchte ich hier gerne nochmal an die Rolle Frankreichs in Burkina Faso u. an den Mord an Thomas Sankara erinnern
Freitag, 18. Januar 2013
* Nochmal zu Mali:
Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung e.V im Interview auf
http://www.freie-radios.net/53184
*siehe auch:
Das sind die Grünen wie man sie kennt u. liebt. Und wie ich sie fürchte und hasse. Nein, ich hasse nicht die Menschen, was ich hasse ist dieses heuchlerische, verlogene und berechnende Agieren zur Selbstbereicherung und auf Kosten derer, die sich nicht wehren können.
http://www.freie-radios.net/53184
*siehe auch:
Jürgen Flaschenpfand-Trittin: Natürlich muss Deutschland in den Mali-Krieg ziehen
Dr. Alexander von Paleske --- 16.1. 2013 ----- Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:
Das sind die Grünen wie man sie kennt u. liebt. Und wie ich sie fürchte und hasse. Nein, ich hasse nicht die Menschen, was ich hasse ist dieses heuchlerische, verlogene und berechnende Agieren zur Selbstbereicherung und auf Kosten derer, die sich nicht wehren können.
Leselink zu Mali
Eine ausführliche und differenzierte Hintergrundanalyse zu Mali findet sich hier, von Charlotte Wiedemann
(siehe auch folgendes Referat für die Heinrich Böll Stiftung vom Dezember unter den Hinweisen des Tages der NDS vom 17.01.2013 )
siehe auch:
http://pixelschnipsel.blogspot.de/2013/01/nochmal-zu-mali.html
und Musik aus Mali gibt es hier:
https://soundcloud.com/maligems
(siehe auch folgendes Referat für die Heinrich Böll Stiftung vom Dezember unter den Hinweisen des Tages der NDS vom 17.01.2013 )
siehe auch:
http://pixelschnipsel.blogspot.de/2013/01/nochmal-zu-mali.html
und Musik aus Mali gibt es hier:
https://soundcloud.com/maligems
Samstag, 5. Januar 2013
That's it:
When one operates in binaries, one invokes the specter of “Palestinian violence” simply by talking about non-violence. By making a spectacle of non-violence, journalists treat it as though it is something extraordinary; by saying, “Look, look, now they’re non-violent!” one implies that Palestinians were and are inherently violent. Research shows that “positive” stereotypes merely serve to uphold the negative ones.Thank you Mya Guarnieri
Bezieht sich auch auf die Rethorik hier.
PS: Habe mir kürzlich einen Dokumentarfilm über Plünderung und Massaker im Kongo angesehen, da wurde auch ständig von einem "Konflikt" gesprochen. Das massenhafte Abschlachten von Menschen wird als "Konflikt" beschrieben und das von jenen, die sich auf der Seite der Opfer wähnen. Das ist doch alles nicht mehr zu ertragen.
Donnerstag, 1. November 2012
Burkina Faso - das "Land der freien Menschen"
Leseempfehlung: In Zeiten der weltweiten Hatz auf Flüchtlinge, erinnert
Jean Ziegler in seiner heutigen Kolumne an den Mord an Thomas Sankara:
3. Pele Negra, Mascaras Brancas Tchola (Thomas Sankara) by AphroLuso
Jean Ziegler in seiner heutigen Kolumne an den Mord an Thomas Sankara:
Die Mörder kamen bei Sonnenuntergang. Thomas Sankara, der 36jährige Staatspräsident von Burkina Faso, sass mit sechs seiner Gefährten im Arbeitszimmer der Villa de l’Entente, einem bescheidenen Gebäude im Herzen der Hauptstadt Ouagadougou. Gemäss Reglement hatten sie alle ihre Waffen am Eingang abgegeben. Maschinengewehrfeuer tötete sie in wenigen Minuten.
MITTERANDS SCHATTEN. Beauftragt hatte die Mörder Vizepräsident und Innenminister Blaise Compaoré, der bis dahin als enger Freund von Sankara galt. Ausgeheckt und organisiert hatte den Mord und damit die Erstickung der burkinabischen Revolution der französische Geheimdienst. Es war der 17. Oktober 1987. Seit 25 Jahren nun regiert Diktator Compaoré im Dienste der französischen Konzerne über das Zehn-Millionen- Volk in Westafrika.
Warum sollen wir dieses Mordes gedenken? Weil seine katastrophalen Folgen erst heute wirklich begreifbar werden. Sankara hatte 1984 mit Compaoré und vier anderen jungen Offizieren die neokoloniale Satellitenregierung im damaligen Obervolta gestürzt. Er brach mit der französischen Konzernherrschaft, verstaatlichte die Goldminen im Norden des Landes und erreichte innerhalb von zwei Jahren die Nahrungsmittelsouveränität. Er besiegte in dem bitterarmen Sahelland die Korruption, den Analphabetismus und verbot die Genitalverstümmelung der Frauen. Und er änderte den Namen der Republik: aus Obervolta wurde Burkina Faso, das «Land der freien Menschen».
Thomas Sankaras samstägliche Radioansprachen wurden auch in den Nachbarstaaten gehört. In Côte d’Ivoire, in Mali, in Niger, in Benin sass eine mit Leidenschaft auf den Umsturz hoffende Jugend an den Radios. Ein Grund mehr für Frankreichs damaligen sozialistischen Präsidenten François Mitterrand, Sankara beseitigen zu lassen und das neokoloniale Herrschaftssystem in Westafrika zu restaurieren.>>>hier weiterlesen
3. Pele Negra, Mascaras Brancas Tchola (Thomas Sankara) by AphroLuso
Samstag, 23. Juni 2012
Times Like These
IMI-Analyse 2012/011 - gekürzt in: ak (analyse&kritik) 573
Im Interesse des Nordens
Die Atalanta-Mission führt zur Ausweitung des Kriegs am Horn von Afrika
von: Jonna Schürkes | Veröffentlicht am: 20. Juni 2012
Militarisierung der Region
Angesicht der Tatsache, dass das Piratenproblem weniger auf die Verarmung der somalischen Bevölkerung in Folge einer europäischen Fischerei- und Wirtschaftspolitik sondern auf ein genuin somalisches Problem des „gescheiterten somalischen Staates“ zurückgeführt wird, bildet die EU im Rahmen der Mission EUTM in Uganda seit 2010 jährlich 2000 Soldaten für die somalische Übergangsregierung (TFG) aus. Diese sollen dann gemeinsam mit den Soldaten der Mission der Afrikanischen Union (AMISOM) – die wiederum vor allem von der EU finanziert wird – die TFG dazu befähigen, das Territorium und die Bevölkerung Somalias zu kontrollieren.
Die EU setzt somit vor allem auf repressive Mittel, das Piratenproblem unter Kontrolle zu bringen, was inzwischen sogar in der militärnahen Zeitschrift „Europäische Sicherheit und Technik“ kritisiert wird.[6] Die Ursachen für Piraterie – die Ausbeutung der Fischgründe auch durch europäische Fangflotten vor der Küste Somalias, ein Weltwirtschaftssystem mit verheerenden Auswirkungen vor allem auf die Gesellschaften des Südens und eine „Internationale Gemeinschaft“, die mehr daran interessiert ist, dass Territorien kontrolliert werden, als dass es Gesellschaften gibt, an denen Menschen ökonomisch und politisch teilhaben können – werden nicht angegangen. Vielmehr wird versucht, mit militärischer Gewalt eine der wichtigsten Wasserstraßen offen zu halten, so dass der Wohlstand im Norden erhalten bleibt.
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