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Sonntag, 6. Januar 2013

Mach langsam, nimm's leicht...

"Herrlich", dachte er, wie er so durch die von Spitzeln, Spannern, Zockern, Geheimmilitärs, Mafiosi und Folterfürsten überfüllte Stadt wanderte, "es finden sich doch noch immer ausreichend Menschen, die man statt seiner Selbst in den Tod schicken kann.Und dann ist auch noch Messe in der Stadt, EUCOM meets AFRICOM. Großartig, wie ich sie liebe, diese meine Weltstadt."


Dienstag, 1. Januar 2013

Prost Neujahr, You Fuckers!

Meine heutige Neujahrsgrußbotschaft geht an die paranoiden und faschistoiden Plünderer und Friedensnobelpreis-Euro-und andere-kraten, die auch 2013 noch genauso dumm und verkommen sind wie 2012 und die auch 2013 nicht müde werden,  ihre Mitmenschen für die eigene unerstättliche Macht-und Rohstoffgier auszurauben und zu massakriern und anschließend die Grenzen abzuschotten und dabei dummdreist zu behaupten, sie hätten irgend ein Recht und einen Anspruch, "ihren Wohlstand" zu verteidigen, indem sie andere ins Jenseits schicken. Allein im Kongo beispielsweise wurden für diesen Wohlstand bereits mehr als 6 Millionen Menschen gemeuchelt. Aber wen kümmerts, solange jedes Jahr zu Weihnachten das neue smartphone auf dem Gabentisch liegt.

Prost Neujahr, You Fuckers!


und hier noch ein kleines Extra

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Lametta für die Welt

Wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis ich wieder so richtig standfest auf den Beinen bin. Hab ziemlich abgebaut und wochenlang so gut wie nix gegessen. Und jetzt von "Gado Gado" geträumt, das muss ich mir auf jeden Fall demnächst einverleiben. Anonsten bin ich froh, dass mir keine Weihnachtsansprachen von irgendwelchen Bundespfaffen oder Kanzleusen zu Ohren gekommen sind, ich kann diese ganzen Flachwixxxer einfach nicht mehr ertragen.


  Shape Of My Heart by Houyem Ghattas

Dienstag, 4. Dezember 2012

Husten

Husten

seit über einer Woche bin ich jetzt schon am husten. Nur noch Husten. Und Schmerzen. Und Husten...

Der hat sich hier langsam und ganz elendig zusammengebraut und nun will er mir keine Ruhe mehr lassen und rattert und knattert gnadenlos durch meinen Leib, Tag und Nacht.

Erst wollte ich den ganzen Lug und Trug einfach nicht mehr sehen, auch keine Bilder mehr machen und schon gar nicht darüber schreiben. Wie selten dämlich diese Hipsters hier bspw. den ganzen Tag durch die Stadt rennen, mit ihren i-und-ach-wie-smartPhones, ständig nur irgendwas followen, raten, kicken und klicken und zwitschern und das mordstmäßig spaßig finden. So geil wie S21! HAHAHA! Penner, Armut und Elend kann ja auch so witzig sein, so witzig wie ein Schulausflug nach Auschwitz. 
Da will man doch nur noch und für immer und ewig Aussterben, vor Scham.

Überhaupt, die Innenstadt und der Autoverkehr ist ein einziger Alptraum. Wären da nicht die paar alten und störrischen Parkschüzter, die einem immer wieder das Herz erwärmten. Ja ich sage die paar, damit meine ich den Kern der Unbestechlichen. Und wenn ich dann höre, wie dieser Schorlau was von einer „aufgeklärten Bürgerschaft“ faselt, zu welcher natürlich nur die erlauchte Besserbürger-und Grünewählerschaft gehört, ganz sicher aber nicht solche, die den Rockenbauch (u. das SÖS-Bündnis) gut finden, dann bin ich froh, dass ich den Rockenbauch (u. SÖS) gut finde und schäme mich, dass ich dunnemals auch noch Werbung für dem Schorlau sein Buch gemacht habe.

HUUUsthUsthusthusthust.....

Dann sucht man das Weite und wandelt mal wieder durch die Gärten und wer hängt da neuerdings als Mahnmal Führerikone Bildnis im Vereinsheim der Gartenfreunde Rosenstein: Kettensägen-Kretsche. Der Mann der Mitte und der Gartenzwergefreunde. HAHAHA! „Ja,“ sagt die Wirtin „und schauen sie doch mal da auf der Tribune (es läuft Fußball im TV) da hockt er auch“ Ganz die Kanzlerin.

Oh ja, unser aller Kretsche. Findet Ruhe und Kraft im Glauben. Und erwartet mit strahlenden Äugelein die heilige Weihnacht. Und ich huste und huste und huste.

Und diese ganzen, nicht enden wollenden Waffenexporte in sämtliche Krisengebiete dieser Erde werden von den Grünen genauso kritisch beglaität wie die Baumfällungen im Schloßgarten. Weil eins isch doch wohl klar: Ohne Waffenexporte gewinnen unsere Meischter-Inschenjöre keinen Blumentopf nicht. Und däswägen sichern Waffenexporte den Frieden. Isch doch logisch, oder?

HUUST, hust hust hust, röchel, röch...

Wie sich heute herausstellte, ist es mein Magen, der den Husten verursacht hat. Weil meine Speiseröhre sich entzündet hat und angeschwollen ist, kreucht mir nun angeblich meine Magenverstimmung durch die Luftröhre in den Brustkorb und ich huste und huste und huste....Kein Witz.

Endlich Zeit, mal wieder ein paar alte Freunde zu kontaktieren und zu besuchen. Wollte ich ja schon so lange, jetzt ist es der Leidensdruck, der nachhilft. Eine kleine Luftveränderung kann sicher nicht schaden. Zur Muttergenesung.

Und wie es hier mit diesem Tagebuch so weitergeht, werde ich auch noch sehen. Evtl. schreibe ich einfach wieder mehr Gedichte. In jedem Fall werde ich in Zukunft einiges einfach nur noch ignorieren.

PS Ein Hoch noch auf meine Kinder, soviel Freude muss sein! (dass da kein Hipster drunter ist!)

 Und anstelle eines eigenen, hier noch schönes Gedicht von Mascha Kaléko

Rezept

Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten.
Für die paar Jahre
wird es wohl noch reichen.
Das Brot im Kasten
und der Anzug im Schrank.

Sage nicht mein.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh
wie wenig du brauchst,
richte dich ein,
und halte den Koffer bereit.

Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muss, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie das Glück.

Erwarte nichts.
Und hüte besorgt dein Geheimnis.
Auch der Bruder verrät,
geht es um dich oder ihn.
Den eignen Schatten nimm
zum Weggefährten.

Feg deine Stube wohl,
und tausche den Gruss mit dem Nachbarn.
Flicke heiter deinen Zaun
und auch die Glocke zum Tor,
die Wunde in dir halte wach
unter dem Dach im Einstweilen.

Zerreiss deine Pläne. Sei klug
und halt dich an Wunder,
sie sind lang schon verzeichnet
im grossen Plan.

Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten.

Samstag, 6. Oktober 2012

Führerschein, Killerdrohnen und Kerzen

Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar, man sieht nur mit der Kerze gut (im Dunkeln).

Mein Kind hat meinen Führerschein wiedergefunden. Der Polizist hatte Recht, niemand hatte ihn gestohlen, er wurde nur versteckt.

Außerdem ist Alternativlos 27 raus, was ich mir aktuell just und gerade jetzt anhöre.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Lasst sie sterben!

"If you don`t leave this country within 24 hours, we will put you in our Concentration Camp"  

So lautete die finale Ansage an mich, als wieder einmal mein indonesisches Visum abgelaufen war -  ich lag nur ein paar Stunden über der Zeit, weil ich noch auf ein Papier wartete, welches mich als ehrenwerte Person verbriefte, die niemanden im Land auf der Tasche zu liegen beabsichtige und die hier als Gast der Dorfgemeischaft,  einfach nur ein einfaches Leben unter ihresgleichen suchte.  Die mitgebrachten Ersparnisse und das kleine Erbe wurde redlich geteilt und in ein kleines, kooperatives Geschäft investiert und reichte gerade so für ein kleine Hütte und ein paar Früchte und eine Topf Reis am Tag. Mehr braucht der Mensch hier nicht.

Alles wäre natürlich anders gekommen, wäre das damals mit dem Zöllner nicht passiert. Dann hätte ich die Unterlagen rechtzeitig einreichen können.

Aber es kam eben alles ganz anders. Nach meinem großen Walk without shoes durch George Town, und meilenweit entfernt von unserer kleinen Herberge in der "Love Lane" wurde ich von der Polizei aufgegriffen und hätte da nicht dieser Unbekannte den Wagen gestoppt und mich und mein Kind aus der Gewalt der gar nicht freundlichen Beamten befreit und in ein Krankenhaus gebracht, es wäre noch wesentlich übler für uns ausgegangen.

Aber gut, das sind so ganz persönliche Geschichten, ohne weltpolitische Relevanz, die keinen groß zu interessieren brauchen. Man schreibt sowas halt mal eben kurz in sein Tagebuch und sich von der Seele. Wesentlich relevanter für die Menschheit, kommt da schon diese Aussage daher:

So äußerte sich etwa Heinz Marzi, bis Ende 2010 Geschäftsführer des „Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie“ (BDSV): „Mit einem zurückgehenden nationalen Budget werden für die deutsche wehrtechnische Industrie die Exporte ihrer Produkte zunehmend immer wichtiger und notwendiger.“ Sein Nachfolger beim BDSV, Christian-Peter Prinz zu Waldeck, erklärt die Ausweitung der Exporttätigkeiten sogar zu einer existenziellen Frage: „Es ist eine Frage des Überlebens: Wollen wir diese Industrie erhalten oder wollen wir sie nicht erhalten.“ Ohne falsche Scheu wendet sich der BDSV dabei an die Politik und fordern Unterstützung für dieses Ansinnen ein: „Angesichts der unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den europäischen Mitgliedsstaaten ist beim Export Unterstützung durch die Politik und die Begleitung der Industrie durch die Amtsseite unverzichtbar.“ (IMI-Studie 2012/08, S. 50) 
Gefordert, getan: So winkte die Bundesregierung u.a. die Lieferung von 200 Leopard-2-Panzern – mit Räumschild gegen Demonstranten aufgepeppt – an Saudi Arabien trotz heftiger Proteste durch (IMI-Standpunkt 2011/35). Nun scheint ein ähnlicher Deal für Indonesien anzustehen, wie der Tagesspiegel (10.07.2012) unter Berufung auf die “Jakarta Post” meldete. Die indonesische Regierung wolle bis zu 100 gebrauchte Kampfpanzer vom Typ Leopard 2A6 kaufen, die ersten sollen scheinbar bereits im Oktober ausgeliefert werden. Ein Schelm, wenn die mit viel Pomp angetretene Indonesien-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel auch dazu hat dienen sollen, diesen Deal in trockene Tücher zu bringen. http://www.imi-online.de/2012/07/11/indonesien-panzerdeal/

 

Ich würde sagen und ich sage: NEIN, wie wollen diese Scheißindustrie NICHT erhalten. Wir wollen sie sterben sehen! Wir wollen in Frieden mit unseren Mitmenschen leben, wir wollen ein solidarisches, freundliches Miteinanander, ein Leben in bunter Vielfalt, wir wollen, dass alle Menschen überall auf der Welt in Frieden leben können, wir wollen dass alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und über genügend Reis und Kartoffeln  und was Mensch eben noch so zum Leben braucht, verfügen können, wir wollen, dass jeder ein Dach über dem Kopf hat und sauber Energie ...

Was der Mensch nun überhaupt nicht braucht, ist diese Scheiß Killerindustrie der Herren Marzi und dieses total durchgeknallten Prinzen zu Waldeck!


Gamelan factory by itsdjwilly

Freitag, 29. Juni 2012

Eurosatory - Champagner For The Rich - Bullets For The Poor

Der Waffenhandel boomt seit Jahren ungebrochen. Mitte Juni waren die neusten Trends der Kriegsindustrie an einer grossen Waffenmesse in Paris zu sehen. Auch Schweizer Firmen sind an vorderster Front mit dabei. 

Es könnte ein Freilichttheater wie von Karls Kühner Gassenschau sein. Da steht eine Tribüne auf offenem Gelände, die Platz für etwa 300 Personen bietet. Davor eine künstlich angelegte Landschaft. Rechts einige kleine afghanische Lehmhäuser, in der Mitte ein morastiger Hügel und links Kulissen, die eine typische französische Ortschaft darstellen sollen – «Boulangerie» steht auf einer der Fassaden.
Doch so lustig wie bei der populären Schweizer Schauspieltruppe geht es hier nicht zu. Wir befinden uns im Vorführbereich der Eurosatory, einer Waffenmesse in Paris, bei der über 1400 Waffenfirmen aus 53 Ländern ihre Gerätschaften ausstellen, vom Grosspanzer bis zum Miniroboter. Es ist Mitte Juni, innerhalb einer Woche besuchen über 53 000 Menschen die Messe: Militärs, Beamte aus Verteidigungsministerien, Politiker und auch einige Hundert JournalistInnen. Dem gewöhnlichen Volk bleibt der Zugang verwehrt.
Aus den Lautsprechern ertönt dramatische Musik. Dann begrüsst eine weibliche Stimme die ZuschauerInnen, und schon gehts los: Ein Einmanngefährt brettert durch den Matsch. Es gleicht von vorne einem vierrädrigen Motorrad, von hinten ähnelt es einem Schneemobil. Tracked All Terrain Vehicle (T-ATV) nennt sich das Fahrzeug, es ist eine Neuheit aus den Fabrikhallen der Schweizer Rüstungsfirma Ruag. Entwickelt hat den Flitzer eigentlich Urs Eiselin, ein ehemaliges Mitglied der Schweizer Snowboard-Nationalmannschaft, der in Dubai auf die Idee kam, ein Schneemobil für die Wüste umzubauen. Daraus ist die Serienproduktion des sogenannten Sand-X entstanden, der unter gut betuchten AbenteurerInnen im arabischen Raum inzwischen reissenden Absatz findet. Der T-ATV der Ruag ist die Militärversion von Eiselins Sand-X. In weniger als drei Sekunden soll er von null auf hundert Stundenkilometer beschleunigen können.>>>weiterlesen in der WOZ
 

Und gleich neben den Eidgeschossen, trumphten natürlich auch die Deutschgeschosse mit ihren neusten "superintelligenten Killer-Kreaturen" auf. 123 deutsche Mörderinstitute waren zur Party geladen, neben Krauss-Maffei Wegmann, Heckler & Koch, Rheinmetall, EADS und CO, präsentierte sich naturlich auch die Bombenbrut aus Überlingen an forderster Front:
Diehl Defence brought a broad portfolio of its products, including ammunition, missiles, an air defence system, and a new non-lethal technology to Eurosatory 2012.
siehe auch :
Der vergessene Krieg im Osten des Kongo von Dr. Alexander von Paleske

Paris is burning by DerajahDonkeyJawBone


Dienstag, 19. Juni 2012

The Bells Are Ringing

Was ein Tach heute schon wieder... Als erstes versagte hier im Haus die Technik total, kein Zugriff mehr auf irgendeinen Rechner. Selbst das Sat-TV erlitt einen Total Black Out. Hab nun erstmal einen Ersatzrechner, dem Himmel sei Dank! Und TV glotz ich ohnehin kaum noch, so what the ...?! Ha, und da die fehlgeleiteten Mails nun ihre Bande zwischen 2 ganz wunderbaren und hochbegabten Menschen knüpften, darf mit weiteren kreativen und kunstvollen Überraschungen gerechnet werden, was gibt es schöneres!

Nun also schnell noch auf einen Sprung auf die Montagsdemo. Vorbei an der kleineren auf dem Schloßplatz.wo ich dann wenigstens noch ein kleines Foto schoß

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und dann weiter zu den Kundgebungen auf dem Marktplatz, wo mich das Szenario so vereinnahmte, dass ich das shooten völlig vergaß. Nach dem groovigen Song von Stefan Hiss sprach der kritische Journalist und Kunsthistoriker Dr. Dietrich Heißenbüttel, seine Rede findet sich hier und last but not least, the one and only Joe Bauer, seine Rede findet sich auch hier. Offenbar fanden Joe Bauers Worte sogar im Glockenturm des Rathauses ihren Anklang, denn dieser stimmte sich gegen 18.35 mit einem freudigen, ca. 10 Min. lang andauernden Gebimmel in die Rede ein.

Wir ließen uns dann noch vom Trommelrythmus des Protestumzugs zum Bahnhof geleiten, stiegen in den Bus und knipsten schnell noch ein Abschluss Buildl

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Das war der heutige Kurzbericht aus Benztown. Und nun schalten wir weiter zum See: Dort tat heute, oh Wunder, der Südkurier sein Unbehagen kund, bzw. das jener Menschen, welche sich nun mal überhaupt gar nicht  von der Killer-Intelligenz der Mordinstrumente des Herren Diehl und seiner Gefolgschaft beeindrucken lassen wollen.
 Angesichts der Vielzahl an Diskutanten war ein roter Faden kaum erkennbar und blieben Fragen offen. Etwa die von Besucher Hubert Bergmann an Claus Günther, der angesichts einer Firmen-Kooperation mit Israel wissen wollte, ob der Diehl-Konzern wisse, was die Waffen wo genau „angerichtet haben“. Günther antwortete, dass Israel früher „ziemlich dumme Waffen“ gehabt habe, „die irgendwo hingeschossen“ wurden, heute aber von Diehl ein hochpräzises System geliefert werde, das zivile Opfer vermeide. Zurück blieb bei vielen Besuchern Unbehagen
(Bislang las man im Südkurier nur als Artikel getarnte Werbeanzeigen für besagte Firma u. deren Verwandschaft)

Abschließend möchte ich hiernochmal auf das Neckar-Hafenfest am kommenden Sonntag hinweisen, wer in der Gegend ist, komme doch bitte zahlreich und erlebe dort ein hinreißendes Flussgelage!

Solong...

The Mystics - The Bells Are Ringing by Resnik Music Group

Samstag, 16. Juni 2012

Liebe Gemeinde!

Die Zeit für Talarmuffige Predigten und freundliches Taubengegurre ist definitiv vorbei! Wie lange wollt ihr Euch noch über eure runden Tische ziehen lassen?

 https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjLzZVnyMa2rrJzTeZD_HrSg-p4IMl0F8MhhpLP5vrlAiUzFx6wrVI4CT2Sceu8mUOXT8FvfhkSMMFKpygNFs1jIZqWMpyq5ChZht0BtnmIIeU1SxLxjRnVUsQjlUWi9zTBLHi85Kwk3CCq/s1600/T.D.jpg
Der Bundespfarrer hat doch längst ins Kriegshorn geblasen. In Stuttgart Möhringen und Vaihingen sitzen die Reißbrettspieler und verzocken Eure Ersparnisse in mörderischen Endzeit-Planspielen, während  die Bombenbrut am Bodensee die Sektkorken knallen lässt.

Boykottiert die Killer-Banken und kündigt eure Versicherungen, legt euer Geld lieber in Gemeinschaftsgärten und alternative Wohnprojekte an, dort wird es Euch auch  im Alter ganz sicher besser ergehen,  als in irgendeinem Pflegenotstandsheim, wo ihr dann ruhiggestellt und ans Bett fixiert das Ave Maria rauf und runter beten könnt, bis ihr schwarz werdet.

Montag, 11. Juni 2012

dOCUMENTA 13 und die PanzerknackerInnen - Aktion Kassel entrüsten!

Was?! Wieder einmal erwacht Kassel aus dem Dornröschenschlaf und präsentiert sich im Rahmen der dOCUMENTA(13) als weltoffene, internationale Kulturmetropole unter dem Motto „Zusammenbruch und Wiederaufbau“. Jenseits der etablierten Kunstszene bietet die documenta dabei stets auch Raum für politische Interven-tionen.
Vom 17. bis 24. Juni 2012 sind daher alle Interessierten eingeladen, gemeinsam das Krieg(s)treiben vor Ort kreativ sichtbar zu machen. Dafür gibt es viele inhaltliche Anknüpfungspunkte: Von der Zwangsarbeit in der Kasseler Rüstungsindustrie im Nationalsozialismus über die Rolle der aktuellen Rüstungsproduktion in Kassel für den weltweiten Einsatz bis hin zu Krieg als Fluchtursache: Krieg beginnt hier! Die inhalt-lichen Bezugspunkte für kreativen Widerstand sind vielfältig – die möglichen Formen des Protestes ebenso! Wir laden euch alle herzlich ein, euch zu beteiligen: Bringt eure Ideen und Fragen mit, schließt euch bestehenden Aktionsgruppen an oder startet eure eigene. Lasst uns gemeinsam aktiv werden gegen Militarisierung und Rüstungsindustrie! >>> http://panzerknacken.blogsport.de/
siehe auch http://www.imi-online.de/2012/06/11/kassel-entrusten/ 


01 - Markscheider Kunst - Krasivo Sleva by Mihail Brailovskiy
http://www.myspace.com/mkunst
http://mkunst.kroogi.com/?locale=en

Sonntag, 10. Juni 2012

Neues aus Heuchelmeuchel

 De Maziere:
Unsere U-Boote sind sauber. Wenn andere sie beschmutzen, liegt das nicht in unserer Verantwortung.
C.Roth:
Es muss sichergestellt werden, dass unsere U-Boote nur mit stinknormalen Diehl-Defence Marzipanschweinchen, ND-SatCom Carepaketen und umweltfreundlichen US-Bio-Sprengköpfen ausgestattet werden können, nicht aber mit fliegenden Pilzen.

>> Der Tod ist ein Meister aus Deutschland

>> Tuff Gong Calling: Zeit für einen Großaufstand!!!

>> Gesammelte Leseempfehlungen zur Grass-Debatte

Sonntag, 3. Juni 2012

Tuff Gong Calling: Zeit für einen Großaufstand!!!

Also ich kann nun doch nicht mehr an mich halten und rufe auf zum internationalen Großaufstand des Gewissens!

Als erstes mögen doch bitte alle Menschen, die bei folgenden Banken ihr Geld liegen haben, dieses auf der Stelle abheben und anderweitig unterbringen:

Laut ICAN sind elf deutsche Finanzinstitute in den Bau von Atomwaffen oder ihrer Trägersysteme verwickelt, darunter die Allianz, die Commerzbank, die Deka-Bank, die Deutsche Bank, die DZ Bank, die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie die Landesbanken von Baden-Württemberg, Bayern und Hessen. So soll die BayernLB Kredite in Höhe von schätzungsweise 900 Millionen US-Dollar an Konzerne wie BAE Systems, Boeing und EADS vergeben haben. Der deutsch-französische Konzern EADS wiederum ist an der Produktion von atomar bestückten Raketen für U-Boote und Kampfflugzeuge beteiligt.

Desweiteren ist es endlich Zeit, sich mit allem was Krach und Lärm und Sound macht zu bewaffnen und sich  lautstark in Stellung zu bringen, gegen diesen apokalyptischen Irrsinn!

PS: Ach ja, die EUCOM in Stuttart-Vaihingen und die AFRICOM in Stuttgart-Möhringen bieten sich da ganz hervorragend als  Hintergrundsgeräuschkulisse zum Krach schlagen an.

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