Donnerstag, 19. Dezember 2013

kurz zitiert und archiviert

schneide das mal eben aus und pinne es hier an die Wand - aus einem Artikel auf Telepolis - bevor ich mich auf den Weg zum malochen mache....

Die Demokratie, die Heilige Kuh der modernen Welt, befindet sich in der Krise. Und es ist eine tiefgreifende Krise. Im Namen der Demokratie werden alle Arten von Verbrechen begangen. Aus ihr wurde wenig mehr als ein ausgehöhltes Wort, eine hübsche Schale, jeglichen Inhalts oder Sinns entleert. Sie ist so, wie man sie haben will.
Die Demokratie ist die Hure der freien Welt, bereit, sich nach Wunsch an- und auszuziehen, bereit, die verschiedensten Geschmäcker zufrieden zu stellen. Man nutzt und missbraucht sie nach Belieben. Bis vor kurzem, noch in die 1980er Jahre hinein, schien es so, als könnte die Demokratie tatsächlich ein gewisses Maß an echter sozialer Gerechtigkeit gewährleisten.
Aber moderne Demokratien existieren lange genug, und neoliberale Kapitalisten hatten genug Zeit, um zu lernen, wie man sie untergräbt. Sie verstehen sich meisterlich in der Technik, die Instrumente der Demokratie zu infiltrieren - die "unabhängige" Justiz, die "freie"! Presse, das Parlament - und sie zu ihren Zwecken umzuformen.
Arundhati Roy, indische Schriftstellerin und Globalisierungskritikerin

see you later... (bald habe ich urlaub und da will ich mal wieder schöne Bilder machen. Evtl. sogar mal wieder was kleines filmen....oder so.)

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Guckstu!

>>>Politische Justiz in unserem Land
Mitschnitt der Lesung im Kunstverein>>> 

bei den AnStiftern

PS: In Benztown darf im Namen der Justiz das Grundgesetz nur im Flüsterton zitiert werden. Still, lautlos und am besten heimlich zu Hause unter der Bettdecke.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Kehrwoche in Stuttyard

Trüben bei Trüten wurde letztens schon auf 2 ganz wichtige Termine am nächsten Wochenende hingewiesen:

Samstag, 14.12., 19.30 Uhr
Die US-Friedensaktivistin Medea Benjamin, Mitgründerin von CODEPINK, liest aus ihrem neuen Buch „Drohnenkrieg“ und diskutiert mit Tobias Pflüger (IMI) über die deutsche Drohnen-Kriegsbeteiligung.

ver.di tHeo.1, Theodor-Heuss-Str. 2, Stuttgart-Mitte

Sonntag, 15.12., 11 Uhr
Protestaktion vor dem AFRICOM, Plieninger Straße, Stuttgart-Möhringen, (Treffpunkt auf dem Parkplatz Pressehaus 100 m davor)

Veranstaltet von:

Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK); Kultur des Friedens; Offenen Treffen gegen Krieg und Militarisierung (OTKM); Informationsstelle Militarisierung (IMI); Ohne Rüstung Leben; Die Linke; Stuttgart Open Fair (SOFa); DKP-Gruppe Stuttgart-Süd; Pax Christi - Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart; Vaihingen Ökologisch Sozial; Vaihinger für den Kopfbahnhof

Also Stuttyard, greif zu deinem Besen und erscheine bidde zahlreich!


Samstag, 7. Dezember 2013

Mein Freund U.oder warum auch ich lieber Einzelgängerin als Mitläuferin bin.

Hatte mal einen Kollegen, der auch ein guter Freund war und zu dem mich dieser Tage meine Gedanken immer wieder tragen. War schon über 20 Jahre her, als wir uns bei der Arbeit kennengelernt haben. U. war gelernter Schreiner und schon damals, mit Anfang 20 ein ganz feiner und integerer Mensch, der sich nie an Klatschgeschichten beteiligte und sich nie über Kollegen während deren Abwesenheit ausließ. Wenn er etwas mit jemandem zu bereden hatte, tat er das direkt und ohne Umwege und genauso machte er das auch den anderen Kollegen von Anfang an unmissverständlich klar. U. war und wurde nie zu einem Mitläufer.
(wer sich nicht mit dem Mob gemein machen will, muss ihn sich auf Distanz zu halten wissen....)
U. ließ sich auch von niemandem tyrannisiseren, von keinem Kollegen, keinem Chef und auch von keinen Sach-oder sonstigen Zwängen. Er arbeitete immer so gut er konnte und wer meinte, dass das nicht genug sei, durfte ihn von hinten sehen.

Es gingen ca. 10 Jahre ins Land, bis wir uns auf einer Bahnreise von Köln nach Stuttgart zufällig wieder begeneten. U. hatte sich mittlweile selbstständig gemacht , war sich und seiner unbestechlichen Art immer treu geblieben. Und weil U. nicht nur ein selten charakterstarker, integerer Mensch ist, sondern dazu eben auch noch ein fähiger, um nicht zu sagen begnadeter Handwerker, hat er den Markt bis dato auch überlebt.
(und das meine ich jetzt genauso, wie ich es geschrieben habe, obwohl mir natürlich bewusst ist,  dass es vor allem die Intriganten, Mitläufer und Arschkriecher sind, die sich nicht nur auf dem real-exisitierenden Arbeitsmarkt behaupten und Karierre machen - sondern die sich leider auch viel zu oft in anderen Gruppierungen und Vereinen hervortun und den Ton angeben. 
Ich sage U. hat den Markt überlebt, weil er sich nicht vom Markt hat korrumpieren lassen. Hätte er sich korrumpieren lassen, hätte er nicht überlebt. Er wäre wie all die anderen einfach gefressen worden.)

Wenn ich mich dieser Tage mit irgendjemandem verabreden wollte, auf nen Kaffee, Punsch, Bier oder Glas Wein, dann mit U. Ich würde ihm sagen, wie toll ich ihn finde und wie froh ich bin, dass es Menschen wie ihn gibt.

(Lieber U. falls Du das hier liest, melde Dich bitte! Habe deine Fonnummer leider nicht mehr)


Dienstag, 19. November 2013

Faschismus Global und Total

Und wehe einer rührt sich dagegen...

Es möge doch auch bitte keiner mehr an Deutschland appellieren und um Asyl für Snowden bitten, wenn hierzulande genau diesselbe Scheiße abläuft! Was für eine Heuchelei!

Und die Hintermänner der NSU-Morde müssen auch nicht in den Knast.

Na warte..

Sonntag, 17. November 2013

Panic auf der Titanic

Ich war auf dem Weg zum SSB-Verkaufsstand am Hauptbahnhof um dort den (wiederholten) Verlust meiner Monatskarte zu melden. Ich bin - viemehr meine Daten sind ja dort alle im Computer abrufbar, auch meine Bankverbindung, denn mir werden ja all monatlich die überteuerten Beiträge für mein Monatsticket abgebucht. Also ich war auf dem Weg dorthin, als mich dieser Mob von angeblichen SSB-Kontrolleuren einkesselte. 5 oder 6 Männer waren das und eine Frau, die mir schon zuvor,  allerdings in einem ganz anderen Umfeld, auffällig geworden war. Aber dazu will ich mich hier und heute nicht weiter äußern. Nein - diesen Leute wollte ich meinen Perso nicht zeigen. Ich bot ihnen an, mich zum SSB-Verkaufsstand zu begleiten als sie mir immer massiver auf die Pelle rückten woraufhin ich in Panik ausbrach....

Ja so war das. Ich werde mich ab sofort ruhig verhalten und mich in der Öffentlichkeit nur noch schriftlich zu Wort melden


Und abschließend noch auf folgenden wirklich gut recherchierten Artikel auf Telepolis hinweisen, ja es gibt tatsächlich noch richtigen Journalismus im Land:

Zeitbombe unter Tage
Alexander Bahar 17.11.2013
In den Salzbergwerken in Heilbronn befindet sich eine der größten Giftmülldeponien ganz Europas. Trotz "beunruhigender Messergebnisse" und massiver Gesteinsabbrüche sehen Betreiber, Behörden und Politik keine Gefahr für Mensch und Natur >>>

Dienstag, 5. November 2013

" If a cover song has power it should be in the reinterpretation"

Dear Bob Wiseman,

I hope you are happy with me sharing  the gift Michael Holt presented you this morning. I really really love it. I mean I love all of your stuff just as I love Michael Holt's improved Cover Version of your song.
Sincerely,
Lily Liebhardt


Michael Holt spelar på Ekolivs i Malmö from Ekolivs on Vimeo.

Samstag, 2. November 2013

Ein kritischer Gedanke,

der mir gerade kam:

Vielleicht sollte man  ich das Schreiben und Denken ganz einstellen und sich mich lieber still und stumm, wie ein Baum fällen und kleinhäxeln lassen und die Welt den Beherrschern der Deutschen Sprache überlassen und sich mich stattdessen ganz einfach dorthin zurückziehn wo man ich hergekommen ist bin.

Back to Paradise...

http://www.jpc.de/mp3/672/6729277_20.mp3

Freitag, 1. November 2013